Herausgeber, Schriftleitung und Verlag freuen sich, den Lesern mit diesem Heft das erste Exemplar des neuen JOURNALs FÜR REPRODUKTIONSMEDIZIN UND ENDOKRINOLOGIE vorstellen zu können. Auch wenn die Zeitschrift neu ist, setzt sie die Tradition der über 19 Jahrgänge erschienenen „Reproduktionsmedizin“ als interdisziplinäres Fortbildungsorgan auf dem Gebiet der Reproduktionsmedizin und -biologie fort. Die Zeitschrift will über alle Facetten dieses schnell wachsenden Gebietes berichten und damit gleichzeitig den Charakter der Reproduktionsmedizin und -biologie als Disziplin stärken.
Neu an der Zeitschrift ist, dass alle zehn herausgebenden Organisationen:
Arbeitsgemeinschaft Reproduktionsbiologie des Menschen (AGRBM)
Bundesverband Reproduktionsmedizinischer Zentren Deutschlands (BRZ)
Dachverband Reproduktionsbiologie und -medizin (DVR)
Deutsche Gesellschaft für Andrologie (DGA)
Deutsche Gesellschaft für Gynäkologische Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin (DGGEF)
Deutsche Gesellschaft für Reproduktionsmedizin (DGRM)
Deutsches IVF-Register e.V. (DIR)
Embryologenforum Austria (EFA)
Österreichische Gesellschaft für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie (OEGRM)
Sektion Reproduktionsbiologie und -medizin der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (SRBM/DGE)
gleichberechtigt sind, so dass ein grenzüberschreitendes Fortbildungsorgan geschaffen wurde.
Integrierendes Potential erhält die neue Zeitschrift weiterhin durch den Beitritt des gerade gegründeten Dachverbandes für Reproduktionsbiologie und -medizin (DVR). Damit wird ein sichtbares Zeichen für den erklärten Willen der beteiligten Organisationen, unser Fach durch enge Kooperation zielstrebig fortzuentwickeln, gesetzt.
Kontinuität in den Zielen und im Spektrum der neuen Zeitschrift garantiert die Tatsache, daß Schriftleitung und Rubrikenherausgeber der ehemaligen „Reproduktionsmedizin“ im JOURNAL FÜR REPRODUKTIONSMEDIZIN UND ENDOKRINOLOGIE weiterarbeiten werden, unterstützt von zusätzlichen Experten für neue Rubriken. Somit kann die Herausgabe im bewährten Team fortgesetzt werden. Die weite Verbreitung der neuen Zeitschrift und die damit vergrößerte Leserschaft dürften für potentielle Autoren den Anreiz erhöhen, aktuelle Beiträge für die Zeitschrift
zu verfassen.
Somit sind alle Voraussetzungen gegeben, daß die Zeitschrift ein Erfolg wird und zu den bisherigen Lesern viele neue hinzukommen werden.
Prof. Dr. med. Eberhard Nieschlag, Münster und
Prof. Dr. med. Hermann M. Behre, Halle