URZ

Arbeitsgemeinschaft Universitärer Reproduktionsmedizinischer Zentren

Der URZ stellt sich vor

Was ist der URZ?

Im URZ haben sich die universitären reproduktionsmedizinischen Zentren Deutschlands zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen. Seit dem Beschluss der URZ-Vollversammlung im November 2008 in Frankfurt ist der URZ eine AG der Deutschen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin (DGRM). Im März 2012 wurde die AG URZ der DGRM auch als Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) aufgenommen.

Derzeit sind 24 Universitätskliniken und akademische Lehrkrankenhäuser als Mitglieder im URZ aktiv:

Aachen, Prof. Dr. Neulen

Bonn, Prof. Dr. van der Ven

Dresden, Prof. Dr. Wimberger

Düsseldorf, Prof. Dr. Krüssel

Erlangen, Prof. Dr. Müller

Freiburg, Dr. Friebel, Dr. Hanjalic-Beck

Halle, Prof. Dr. Behre

Hannover, Dr. Schippert

Heidelberg, Prof. Dr. Strowitzki

Kempen, Prof. Dr. Felberbaum

Köln, PD Dr. Rahimi

Leipzig, Prof. Dr. Höckel

Lübeck, Prof. Dr. Griesinger

Magdeburg, Prof. Dr. Kleinstein

Mainz, Prof. Dr. Seufert

Mannheim, PD Dr. Bussen

München Großhadern, Prof. Dr. Thaler

München Innenstadt, Prof. Dr. Thaler

Münster, PD Dr. Schüring

Regensburg, Prof. Dr. Bals-Pratsch

Tübingen, Dr. Henes

Ulm, PD Dr. Hancke

Würzburg, PD Dr. Zollner

 

Wie lauten die Ziele des URZ?

Das Ziel des URZ ist die aktive Förderung der deutschen universitären Reproduktionsmedizin in klinischer, wissenschaftlicher und standespolitischer Hinsicht.

    • Schärfung des Profils universitärer Zentren in der klinischen Patientenversorgung
    • Förderung wissenschaftlicher Kooperationen zwischen universitären Zentren
    • Entwicklung beruflicher Perspektiven für universitäre Reproduktionsmediziner
    • Vertretung standespolitischer Interessen der universitären Reproduktionsmedizin

 

Wann trifft sich der URZ?

Der URZ trifft sich einmal jährlich anlässlich des IVF-Treffens bzw. des DVR-Kongresses. 

Wie können universitäre Zentren erfolgreich sein?

Eine Stellungnahme des URZ zur Zukunft der universitären gynäkologischen Endokrinologie und

Reproduktionsmedizin in Deutschland

1. Das Fach „Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin“ stellt eine zentrale Säule innerhalb der Frauenheilkunde dar und soll fest mit ihr verankert bleiben. Eine Abtrennung der Reproduktionsmedizin von der gynäkologischen Endokrinologie oder ein eigener Facharzt für Reproduktionsmedizin ist derzeit nicht sinnvoll.

2. Die Gründung eigenverantwortlicher Abteilungen und die Schaffung von Lehrstühlen für „Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin“ an Universitätskliniken sind anzustreben. Sie stellen belastbare, definierte Strukturen dar und zeichnen sich aus durch einen habilitierten Leiter in Dauerstellung mit eigenem Personalschlüssel und Budgetverantwortlichkeit.

3. Aufgrund der speziellen Situation einer Kinderwunschsprechstunde ist eine kontinuierliche und fachlich kompetente Betreuung erforderlich. Am besten gelingt dies durch eine teilweise oder komplette Nachtdienstbefreiung der ärztlichen Mitarbeiter und ihre feste, kontinuierliche Zuordnung zur Abteilung.

4. Der ärztliche Stellenschlüssel einer Abteilung für gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin sollte umfassen: einen Leiter mit vollständiger Weiterbildungsermächtigung für die gynäkologischen Endokrinologie und Reproduktionsmedizin, ein bis zwei Vertreter des Leiters mit abgeschlossener Weiterbildung in der gynäkologischen Endokrinologie und Reproduktionsmedizin, sowie fest und kontinuierlich zugeordnete Rotationsassistenzärzte oder besser Rotationsfachärzte in Weiterbildung. Die Rotationsdauer sollte mindestens 18, besser 24 Monate betragen und nicht unterbrochen werden.

5. Als Alleinstellungsmerkmal universitärer Zentren der gynäkologischen Endokrinologie und Reproduktionsmedizin ist der wissenschaftlichen Arbeit angemessener Raum zu gewähren. Ein Forschungsverbund zwischen den im URZ organisierten Abteilungen kann dabei hilfreich sein.

6. Die universitären Zentren für gynäkologischen Endokrinologie und Reproduktionsmedizin verpflichten sich zu evidenzbasierter, individualisierter Medizin und wissenschaftlicher Tätigkeit. Universitäre Mitarbeiter sollten im URZ und in der DGRM aktiv sein, um feste organisatorische Strukturen zu unterstützen und mit Leben zu füllen.


Lesen Sie hier die 2012 im Frauenarzt veröffentlichte vollständige Stellungnahme des URZ

(mit freundlicher Genehmigung der publimed Medizin und Medien GmbH, München)

Der Vorstand des URZ stellt sich vor

Amtierender Vorsitzender des URZ

Krüssel, Jan-Steffen
Prof. Dr. med., Arzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Schwerpunkt Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin, Koordinator
UniKiD Universitätsklinikum Düsseldorf
Moorenstr. 5
40225 Düsseldorf
Tel: 0211 8104062
Fax: 0211-8116787

Homepage: http://www.unikid.de
Email: kruessel@uni-duesseldorf.de

Vorsitzender der vergangenen Sitzungsperiode

Thaler, Christian J.
Prof. Dr. med., Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Schwerpunkt Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin

Leiter der Gynäkologischen Endokrinologie und Reproduktionsmedizin
Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der LMU, München - Grosshadern
81377 München
Tel: 089 7095-4588
Fax: 089 7095-7588

Homepage: http://www.kinderwunsch-uni-muenchen.de
Email: thaler@med.lmu.de

Schriftführer

Schüring, Andreas
Priv.-Doz. Dr. med., Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Schwerpunkt Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin

Leiter Bereich Assistierte Fertilisation
Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Universitätsklinikum Münster
Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude A1
48149 Münster
Tel.: 0251 / 83 - 48002 oder 83 - 52410
Fax: 0251 / 83 - 48267

Homepage: http://klinikum.uni-muenster.de/index.php?id=3594
Email: Andreas.Schuering@ukmuenster.de

Vorstand

Seufert, Rudolf

Prof. Dr. med., M. Sc.
Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, Gyn. Endokrinologie und Reproduktionsmedizin

Universitätsfrauenklinik Mainz

55101 Mainz

Tel.: 06131-172764

Homepage http://www.klinik.uni-mainz.de/frauenklinik/startseite/startseite.html

Mail kinderwunsch@frauen.klinik.uni-mainz.de

 

Vorstand

Behre, Hermann M.
Prof. Dr. med., Direktor des Zentrums für Reproduktionsmedizin und Andrologie Universitätsklinikum Halle (Saale)
06120 Halle
Tel: 0345-557-4782
Fax: 0345-557-4788

Homepage: http://www.medizin.uni-halle.de/zra